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Rückblicke
Rückblicke auf ICG-Veranstaltungen: Hier finden Sie Resumees, Highlights,  Ergebnisse ...
Praxis-Workshop: Fit für Innovation (19. Jänner 2011, Wien)
„Heute erfolgreiche Geschäftsmodelle sind vergänglich, denn die Umwelt verändert sich. Und wenn das Unternehmen nicht in der Lage ist, diesen Entwicklungen zu folgen, entsteht ein strategischer Drift. Daher beschäftige Dich täglich mit Innovationen!“. Mit diesem Eingangsstatement eröffnete Manfred Höfler den Praxis-Workshop „Fit für Innovation – Boosting Innovation Capabilities“ am 19. Jänner 2011 im Hotel Flemings in Wien. Stefan Posch von ICG Innovation ging auf die unterschiedlichen Definitionen bzw. Arten von Innovation ein und erläuterte, wie in fünf konkreten Schritten die Innovationskraft im Unternehmen gesteigert werden kann. "Vor allem braucht es die notwendigen Fähigkeiten gerade im „Fuzzy Front End“, d.h. in der frühen Phase von Innovationen. Hier liegen die größten Hebel für signifikante Verbesserungen." “Encourage and harness creativity of every individual in the organization“, setzte Jarno Poskela, Innovations-Experte von unserem finnischen Kooperationspartner Innotiimi, fort und beschrieb den Prozess von der „opportunity discovery“ bis hin zur „project phase“. Unterschiedliche Kreativitätsübungen zwischen den spannenden Theorie-Inputs zeigten den Teilnehmern anschaulich, wie es durch das Auflösen von Denkblockaden und Bewertungsrastern gelingen kann, schnell viele Ideen zu kreieren.
ICG Change Management Werkstatt (20. Oktober 2010)
Inspirierend - praxisbezogen - unkonventionell - so könnte man die Change Management Werkstatt beschreiben, die mit rund 90 Führungskräften aus der Wirtschaft am 20. Oktober im Schloss Wilhelminenberg in Wien stattgefunden hat. Einen kunstvollen Einstieg bot Miha Pogacnik mit seiner außergewöhnlichen Musikperformance zum Thema Change Management, intensiv ging es in Kleingruppen-Workshops ans gemeinsame Erarbeiten von Erfolgsfaktoren in Change-Projekten und last but not least konnten unterschiedliche Change-Methoden selbst ausprobiert werden. Kurz - ein Intensiv-Tag zum Thema Veränderungsmanagement mit vielen Inputs für eigene Vorhaben.


14. ICG Sommergespräche (9. September 2010)
Wie die deutsche Stadt Langenfeld mithilfe der Einwohner, mutigen Reformen und unpopulären Entscheidungen schuldenfrei wurde, beschrieb der ehemalige Bürgermeister der Stadt, Magnus Staehler, eindrucksvoll in seinem Vortrag im Rahmen der ICG Sommergespräche vor 70 Führungskräften aus der Öffentlichen Verwaltung und Non Profit Organisationen. Staehlers Botschaften fallen auch in Österreich auf fruchtbaren Boden, denn "der Leidensdruck ist so hoch wie nie", bestätigen Andreas Pölzl und Franz Schwarenthorer von ICG in ihrem Referat. Dass es um die Finanzen der öffentlichen Hand nicht zum Besten stehe, sei allgemein bekannt, und auch die großen Themen – Gesundheit, Pensionen, Verwaltungsreform – liegen auf dem Tisch. Jetzt gehe es darum, die Reformen anzugehen.
> Download Nachbericht Wiener Zeitung
Changedialog: Innovation braucht mutige Rebellen (26. Mai 2010)
Was hat Innovation mit Rebellion zu tun? Was ist Innovation und welche Treiber stecken dahinter? Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen folgten der Einladung der ICG Infora zum Changedialog unter dem Titel „Innovation braucht mutige Rebellen“ am 26. Mai ins OÖN Druckzentrum in Pasching.
> Download OÖN Nachbericht
Changedialog: Change Werkzeuge für den Führungsalltag (8. April 2010)
Yes – we change! Nicht erst seit Obama weiß man, wie schwer Veränderungen wirklich gelingen. Die Gründe, warum alles so bleiben soll wie es ist, sind vielfältig. Sie zu erkennen, ist der Schritt für ein wirksames Change Management. Ängste, Missverständnisse, Misstrauen gegenüber Veränderungen, fehlende Sinnhaftigkeit oder Bequemlichkeit sind nur einige Beispiele dafür. Was können Führungskraft konkret tun, um in Ihrem Unternehmen dennoch etwas zu verändern? Gibt es hilfreiche „Werkzeuge“? Diese Themen behandelten Manfred Höfler und Klaus Birklbauer beim Changedialog in Wien. Rund 30 Führungskräfte tauschten intensiv ihre eigenen Erfahrungen aus.
6. Controller-Forum (17. März 2010)
Mit 300 Teilnehmern konnte das 6. Controller-Forum, veranstaltet von ICG und der FH CAMPUS 02, heuer einen Besucherrekord verzeichnen. Das Programm bot den Teilnehmern neben Top-Referenten fünf parallele interaktive Workshops, die zum Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Unternehmen einluden und Gelegenheit zum intensiven Netzwerken boten.
> Impressionen vom Controller-Forum 2010
13. ICG Sommergespräche (15. September 2009)
"Mehr Staat, weniger Privat? Die Krise als Chance für Verwaltungsreformen?". Dieser Frage widmeten sich die 13. ICG Sommergespräche am 15. September. 40 Führungskräfte aus Verwaltung und Politik folgten den Ausführungen von US Verwaltungsreform-Experte Alasdair S. Roberts, den beiden ICG Geschäftsführern Günter Kradischnig und Andreas Pölzl sowie Herbert Paierl, Unternehmer und ehemaliger steirischer Landesrat. Paierl plädierte in seinem Vortrag für "Verwaltungsreform - wann, wenn nicht jetzt?". Er sieht großes Einsparungspotenzial in der Föderalismusreform, Gesundheits- und Schulverwaltungsreform. "Gerade jetzt braucht es transparente Kommunikation, Leadership sowie praktische Vernunft und Kompetenz", so Paierl. Gemeinsam mit Günter Kradischnig (ICG) und Bruno Rossmann von der Arbeiterkammer Wien schon im Vorfeld der ICG Sommergespräche im Rahmen eines Round Tables bei der Tageszeitung Die Presse über das Thema "Arbeitgeber Staat: Orientierung gesucht" diskutiert > mehr
5. Controller-Forum (11. März 2009)
Die aktuellen Entwicklungen auf den Finanzmärkten standen auch beim 5. Controller-Forum in Graz im Mittelpunkt. 230 Führungskräfte und Controller folgten der Einladung. Simone Westerfeld vom Institut für Banken und Finanzen an der Universität St. Gallen informierte die Besucher in ihrem Vortrag darüber, wie Bankenratings für Unternehmen entstehen. "Durch die Vertrauenskrise im Bankensektor ist es für die Banken schwieriger geworden, die Refinanzierung sicherzustellen“, sagt die Expertin. Dies habe bereits Auswirkungen auf die Risikoprämien. „Ob sich diese Entwicklung auch auf den Kreditzins auswirken wird, ist noch nicht abschätzbar, da das Zinsniveau derzeit sehr niedrig ist.“ Westerfeld rät Unternehmen, das Kreditgespräch mit dem Bankberater als Chance zu sehen: Entscheidend ist, von Anfang an volle Informationstransparenz herzustellen und die Bank als Partner im Ratingprozess zu sehen.“ Für Caritas-Präsident Franz Küberl spielt Controlling auch in Non-Profit-Organisationen eine wichtige Rolle: „Auch wir brauchen Projektbudgets, Personalpläne oder Verträge und müssen auf eine effiziente Umsetzung achten.“ Gegenüber den Geldgebern sei vollständige Transparenz notwendig. „Wir müssen Erfolgsberichte abliefern und den Nachweis erbringen, was mit dem Geld passiert, das wir bekommen“, ergänzt Küberl. Bei der Abrechnung öffentlicher Mittel hätten NGOs teilweise mit enormem Druck zu kämpfen. „Wir haben auch schon Geld abgelehnt, weil die Abrechnung zu komplex und teuer gewesen wäre“, schließt Küberl. Erich Schneider, CFO der Breitenfeld AG, präsentierte die Erfolgsstory des international tätigen Nischenplayers für hochqualitatitve Edelstähle und gab Einblick, wie das Unternehmen Strategie und Steuerung verknüpft. In den Nachmittag-Workshops präsentierten Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ihre Erfolgsrezepte bei der Unternehmenssteuerung und luden die Teilnehmer zum intensiven Erfahrungsaustausch ein. Den Abschluss bildete der Vortrag von Horst Röthel (activity). Er apellierte an den "inneren Controller" in uns Menschen und beleuchtete das Thema Selbstmanagement bzw. die Kunst, in Balance zu bleiben.
Changedialog: Change to Growth (6. November 2008)
Wachstum trotz Flaute? Wachstum durch Positionierung lautet die Antwort. In Krisen wird die Basis für neue Erfolge gelegt. Das schilderten Lorenz Wied und Hans Bodingbauer beim ICG Changedialog am 6. November im OÖN Druckzentrum in Pasching. > mehr
ICG Sommergespräche: Reform macht Schule (16. September 2008)
"10 Jahre New Public Management - was hat es gebracht und wie schaut die Zukunft aus?" Unter diesem Titel eröffnete Isabella Proeller ihren Keynote-Vortrag bei den 12. ICG Sommergesprächen am 16. September 2008 im Europahaus in Wien ...
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Changedialog "Zielgerichtet Planen und Steuern" (9. Juli 2008)
"Die oben im Olymp machen die Strategie, wir unten schaukeln den Laden und feilschen ums Budget" - so oder ähnlich werden in vielen Unternehmen die jährlichen Planungsrituale beschrieben. Beim ICG Changedialog am 9. Juli im OÖN-Druckzentrum in Pasching wurde diesem Phänomen auf den Grund gegangen. Mehr als 50 Teilnehmer diskutierten, wie strategische Entscheidungen auch tatsächlich umgesetzt werden.
> Nachbericht OÖN
ICG Change-Management-Werkstatt (3. Juli 2008)
Über 50 Führungskräfte aus der Wirtschaft waren unserer Einladung gefolgt, gemeinsam dem „Geheimnis erfolgreicher Veränderungen“ auf die Spur zu gehen. Klaus Doppler, Vordenker in Sachen Change Management und einer der bedeutendsten deutschen Managementtrainer (sein Buch "Change Management" gilt als Bestseller und wurde in mehrere Sprachen übersetzt) eröffnete die Werkstatt mit seinem Vortrag – er hielt u.a. die wichtigsten Eigenschaften fest, die Führungskräfte „change-tauglich“ machen.
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> Artikel zum Round Table beim Standard
Changedialog "Change to Growth" (28. Mai 2008)
(K)ein Platz im Kopf des Kunden? Positionierung ist das Image des Produktes und der Marke im Gedächtnis der Kunden. Mehr denn je
ist es heute die wichtigste Aufgabe des Top-Managers, die differenzierende Positionierung für das Unternehmen zu entscheiden und zu leben. In Zeiten kaum mehr überblickbarer Service- und Produktvielfalt braucht der Kunde Entscheidungshilfen! Das ist nur einer der Gründe, wieso Differenzierung so wichtig für den Geschäftserfolg ist. Hans Bodingbauer (ICG) und Lorenz Wied (Trout & Partners) gaben den Teilnehmern Tipps und Impulse, wie sie diese erreichen und wie sie in der Realität des Kunden entsteht. An Hand von Praxisbeispielen erläuterten sie die Schritte zu einer erfolgreichen, nachhaltigen Positionierung sowie zu effektivem Marketing und erfolgreichem Verkauf.
> Handout der Veranstaltung
3. Grazer Managementforum (17. April 2008)
Mit 100 Teilnehmern war die dritte Auflage des Grazer Managementforums am 17. April wieder ein voller Erfolg. Manager aus unterschiedlichen Branchen lieferten sich mit internationalen Top-Experten einen spannenden Diskurs zum Thema "Globales Wachstum managen" und erörterten in Workshops Best-practice-Konzepte und Anleitungen für Expansionen im In- und Ausland. Besondere Bedeutung kam dem Thema Human Ressources zu. „Unsere Welt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch verändert. Nicht der Reichtum an materiellem Besitz wird den Erfolg eines Unternehmens ermöglichen, sondern der Besitz von Know-how, von Human Capital, wird ausschlaggebend sein“, zieht Dennis Briscoe, renommierter Experte für HR-Management, in seinem Einleitungsvortrag seine Schlüsse. In den angebotenen Praxis-Workshops hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich von global agierenden Unternehmen wie Bayer AG, Porsche Inter Auto, XAL GmbH, SKF, Komptech GmbH, Otto und Universal Versand und SSI Schäfer Peem Tipps für den Erfolg im internationalen Geschäft zu holen. Dabei ging es um Themen wie globales Engineering, Konzernkultur vs. Lokalkultur, Produktionsverlagerung und Standortwechsel, zentrale vs. dezentrale Strukturen und internationales HR-Management.
> Presseinformation
4. Controller-Forum (5. März 2008)
Über 200 Teilnehmer sind auch heuer wieder der Einladung von ICG und der FH CAMPUS 02 zum vierten Controller-Forum in Graz gefolgt. Die Veranstaltung hat sich in den letzten Jahren zum größten Fachkongress für Controlling in der Steiermark entwickelt.
Prof. Birgit Feldbauer-Durstmüller von der Johannes Kepler Universität Linz stellte Forschungsergebnisse über den Einsatz von strategischen und operativen Plaungsinstrumenten in österreichischen KMU’S vor. Ein überraschendes Ergebnis: Nur knapp ein Drittel der Mittelstandsunternehmen haben eine BSC eingeführt. Dass in über 60 % der Insolvenzen in Oberösterreich mangelnde bzw. mangelhafte Controlling-Instrumente als Insolvenzursache angeführt wurden, zeigt, dass Controlling-Instrumente noch lange keine Selbstverständlichkeit sind.
Stefan Stolitzka, Geschäftsführer der LEGERO Schuhfabrik GmbH, stellte die atemberaubende Entwicklung seines Unternehmens dar. Klare strategische Ziele, die konsequente Personalpolitik und einfache und damit für jedermann verständliche Controlling-Systeme sind das Fundament dieser Erfolgsgeschichte
Managementtrainer Klaus Doppler beschrieb in seinem Vortrag den „optimalen“ Controller, der als Business-Partner nicht nur Zahlen abliefert sondern mit Energie und Beharrlichkeit an der Umsetzung erforderlicher Maßnahmen dranbleibt. Es reicht nicht der Blick in die Vergangenheit („ein Pilot fängt mit Wetterberichten der vergangenen Woche auch nichts an“). In Zeiten rasanter Veränderungen („wir leben im permanenten Ausnahmezustand“) ist der Blick nach vorne das Um und Auf. Sich in die Rolle des internen Dienstleisters zurückzuziehen („die da Oben müssen was tun“) ist zwar bequem, löst aber keine Probleme.
> Presseinformation
checkin! Südosteuropa: Chancen und Risken in einer globalisierten Welt (18. September 2007)
Warum können es manche und andere nicht? Einfache Frage - komplexe Antwort. Die Globalisierung stellt Wirtschaftsräume weltweit vor riesige Herausforderungen. Um der Frage, wie man damit umgehen soll auf den Grund zu gehen, hat die Steiermärkische Sparkasse in Kooperation mit ICG am 18. September Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E. Stiglitz zur Veranstaltung "check in! Südosteurpa" geladen. Stiglitz ließ mit seinen Thesen aufhorchen - knapp 1.500 Teilnehmer lauschten im Grazer Congress gespannt seinen Ausführungen über erfolgreiche Beispiele und Probleme der Globalisierung und wie sie besser gemacht werden könnte. Im Anschluss den Vortrag von Prof. Stiglitz entführte der Performancekünstler und Kulturbotschafter Miha Pogacnik die Zuhörer in die Welt der Musik. Er demonstrierte energievoll mit Violine und Flipchart, wie es mit Kunst gelingen kann, in einer globalisierten Welt die eigene Identität zu bewahren und durch "Spannung" Kreativität entstehen kann.
Wir freuen uns auf Ihr Feedback zur Veranstaltung!
> Vortrag Stiglitz
> Bericht Kleine Zeitung
> Bericht Kleine Zeitung online
> Fotos von der Veranstaltung
> Film: Interviews: Bedeutung von SO-Europa
> Film: Interviews: Globalisierung: Chance oder Risiko
ICG Sommergespräche: "Effektizienz" in der Verwaltung (6. September 2007)
60 Top-Führungskräfte aus der Öffentlichen Verwaltung und Non-Profit-Organisationen lauschten gespannt dem Key-Note Vortrag von Staatssekretärin Heidrun Silhavy, die über die Qualitätsoffensive in der Bundesverwaltung berichtete. Im Anschluss gingen Günter Kradischnig und Andreas Pölzl der Frage nach: "Wann sind welche Veränderungsansätze geeignet?". Alle gängigen Veränderungsansätze in der Öffentlichen Verwaltung wurden dafür unter die Lupe genommen und auf „Effektizienz“ (Kunstwort als Kombination von Effizienz – die Dinge richtig tun – und Effektivität – die richtigen Dinge tun) untersucht.
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Verwaltungsreform unter der Lupe (Change Management 3/2007)
Effektizienz in der Verwaltung (OÖ Nachrichten, 15.9.2007)
Changedialog: Strategie Compact (27. Juni 2007)
Unter dem Motto „Strategie Compact“ luden die ICG Infora Consulting Group und OÖ Nachrichten am 27.6. im Ursulinenhof in Linz wieder zu einem spannenden Changedialog ein. Mehr als 50 Führungskräfte kamen und tauschten intensiv ihre Erfahrungen mit Strategischem Management aus. > mehr
2. Grazer Managementforum von ICG und FH Joanneum (19. April 2007)
Im Osten viel Neues - davon konnten sich die 80 Teilnehmer des 2. Grazer Managementforums am 19. April überzeugen. Osteuropa-erfahrene Manager aus 6 Unternehmen (Immorent AG, AVL List GmbH, TCM International, HVB Central Profit Banka, PAYER Group und STYRIA Media International AG) berichteten über ihre Erfahrungen mit den neuen Märkten und gaben Einblick in Erfolgsstrategien und Fallstricke bei der Expansion. Details wurden in parallelen Workshops offen diskutiert und das Netzwerken kam nicht zu kurz. Im Eröffnungs-Vortrag gewährte Ex-Wirtschaftsminister Hannes Farnleitner Einblicke in die politischen Hintergründe der EU-Erweiterung und erzählte von seinen Erfahrungen mit Netzwerken und Beziehungsaufbau. Am Beispiel der mobilkom austria group services GmbH wurden daraufhin von Bernhard Heimerl Synergien, Erfolgsfaktoren und Fallen in der Konzernbeschaffung in CEE aufgezeigt. Im Vortrag am Nachmittag berichtete Alexander Maculan, was heute in Russland möglich ist und schilderte seine ganz persönlichen Erlebnisse. Die Haltung gegenüber den Menschen in diesen Ländern spielt eine große Rolle, war eine der zentralen Aussagen der Referenten in der abschließenden Podiumsdiskussion, die von Wirtschaftsblatt-Chefredakteur Dr. Wolfgang Unterhuber moderiert wurde. "Wird uns Osteuropa einholen und verschwindet Westeuropa als Produktionsstandort?" lautete die abschließende Frage von Unterhuber. Einstimmiges Resümee: Die Produktionsstandorte werden sich sicher mehr und mehr Richtung Osten bzw. nach China verlagern. Die Chancen für Westeuropa liegen darin, die Prozesse zu optimieren und mit Qualität und Innovation zu punkten. Unser wertvollstes Gut, das uns Westeuropäer auszeichnet, heißt Kreativität. Und es heißt, diese in Zukunft intensiv einzusetzen und zu nutzen.
Aufgrund des großen Erfolges der Veranstaltung wird es auch im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben: Das 3. Grazer Managementforum wird am 17. April 2008 stattfinden. Über Inhalt und Thema werden wir Sie rechtzeitig informieren und freuen uns schon jetzt auf Ihr Kommen!
> Fotos
> Nachbericht Wirtschaftsblatt
3. Controller-Forum von ICG und CAMPUS 02 (14. März 2007)
Wohin geht der Trend im Controlling? Am 14. März 2007 im messecentergraz gab es für die 220 Teilnehmer spannende Antworten von Experten und Unternehmern:
„Bilanzanalysen sind vergangenheitsorientiert. Softfacts wie Fragen der Strategie, Unternehmensplanung und Management sind deshalb wichtig, weil sie die Zukunft des Unternehmens abbilden.“ Markus Mair, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank Steiermark, hob in seinem Referat die Softfacts als die qualitativen Kriterien für die Bonitätsbeurteilung hervor.
Christian Riegler, Universitätsprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien, stellte in seinem Vortrag unter der Bezeichnung Value Reporting eine gut anwendbare Struktur zur Abbildung von immateriellen Werten wie z. B. Humanvermögen, Kundenbeziehungen, Innovationspotenzialen, Standortvorteilen vor.
Werner H. Hoffmann, Vorsitzender der Contrast Management Consulting GmbH, ging in seinem Referat „Financial Leadership“ auf die mangelnde Verknüpfung zwischen Strategiewelt und Finanzwelt ein. Mit dem Führungsansatz Financial Leadership offerierte er ein Modell zur besseren finanziellen Durchdringung strategischer Entscheidungen.
Bei den am Nachmittag in vier parallelen Workshops bearbeiteten Praxisfällen wurde der Workshop „Budgetierung: Alle Jahre wieder kommt der Stress“ von den Teilnehmern geradezu gestürmt.
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